Dinge, die man so brauchen (könnte) – die Erstausstattung

Heute möchte ich über meine bisherigen Erfahrungen zum Thema Erstausstattung, Tipps anderer, Checklisten und der eigenen Wunschliste berichten.

Anfangs bin ich sehr unbedarft an das Thema Baby herangegangen. Mein Neffe ist mittlerweile 18 und im Familien– oder Freundeskreis gibt es grundsätzlich nicht viele Kinder bzw. sind die schon etwas älter. Da war ich echt froh über Tipps von erfahrenen Freundinnen und Kolleginnen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass jede für sich andere Strategien gefunden hatte, die funktionierten. Teilweise haben Personen auch von etwas abgeraten, worauf andere aber schworen. Dazu kommt noch das Internet, das es besonders gut mit Tipps und Checklisten für vor der Geburt meint. Man muss hier mit entsprechendem Augenmaß herangehen und vermutlich auch, wie die anderen Personen, seinen eigenen Weg finden.

Ich habe mich übrigens bewusst aus Mami-Foren rausgehalten und nur mal reingelesen, wenn Google mich bei einem bestimmten Thema hingeführt hat; z. B. bei der Frage ob man ein gewisses Lebensmittel essen darf.

Mein Fazit nach meiner Recherche und den vielen Ratschlägen

Es ist erschreckend, was man alles gebrauchen könnte. Das soll aber nicht heißen, dass ich undankbar bin für all die Tipps. Im Gegenteil! Das half mir bisher sehr beim Abwägen und meine eigene Strategie zu finden. Ach und sind wir mal ehrlich… wenn etwas fehlt, dann muss der Mann eben mal los oder der Postbote bringt es ein oder zwei Tage später.

Es muss nicht immer neu sein

Als ich verkündete, dass wir ein Kind erwarten, kamen einige Leute auf mich zu, die noch Sachen von ihrem Nachwuchs abzugeben hatten. Manche warteten regelrecht auf die Chance ihren Keller/Dachboden wieder etwas leerer zu bekommen. 😉

Als erstes sicherte ich mir z. B. den Kinderwagen* mit Fußsack* einer lieben Kollegin. Von ihr bekam ich auch einen Großteil der Babykleidung* für die Kleine. Eine gute Freundin vermachte mir ebenfalls Kleidung* von ihrem Sohn, außerdem eine Babytrage* und den Maxi-Cosi mit ISOFIX System*. Eventuell folgt etwas später noch ein Kindersitz. Von meiner ehemaligen Stampin’UP!-Upline gabs ebenfalls noch viele Kleidungsstücke – auch schon für später. Hochstuhl* und Babywanne* gab es dann für wenig Geld von einem Kollegen. Das Beistellbett* gebraucht von Ebay-Kleinanzeigen.

Man kommt aber nicht um Neuanschaffungen herum

Es ist schlimm, was die Sachen neu alles kosten. Da bin ich echt dankbar, so vieles gebraucht bekommen zu haben. Als wir vor ein paar Monaten in einem Babyfachmarkt waren um uns Babybetten und Matratzen anzusehen, bin ich fast vom Glauben abgefallen: Manche Kinderkleidung, die nur ein bis zwei Monate passt, kostet soviel (oder mehr) als wie für Erwachsene.

Kinderzimmerrenovierung*, Wickelkommode*, Babybett, Kleiderschrank… alles so Dinge, die noch beschafft wurden und sich im Geldbeutel auch ordentlich bemerkbar machen.

„Fehlt dir noch etwas?“

Diese Frage habe ich so ähnlich auch schon gehört. Um einen gewissen Überblick zu bekommen, was wir noch brauchen, habe ich relativ früh in der Schwangerschaft eine Baby-Wunschliste bei Amazon* angelegt. So etwas ähnliches kannte ich damals noch von unserer Hochzeit.

Tatsächlich habe ich versucht mich bei der Planung und Anschaffung der Erstausstattung etwas an den vorgeschlagenen Produktgruppen zu orientieren. Diese wären z. B. Kinderwagen und Autositze, Wickeln, Pflege, Baden, Sicherheit, Bekleidung und und und…

Die Checkliste hilft dabei, (vermeintlich) sinnvolle Anschaffungen vorzumerken, im Auge zu behalten und vor allem auch abzuhaken, was man bereits hat oder nicht (mehr) braucht. Produktgruppen mit einem grünen Haken hat man bereits erledigt, graue Produktgruppen stehen auf der Wunschliste. Wenn ein Haken fehlt, hat man sich noch nicht näher damit beschäftigt.

Screenshot der Checkliste unserer Baby-Wunschliste auf Amazon

Es ist übrigens egal, ob man Sachen außerhalb von Amazon angeschafft hat. Man kann die erledigten Produktgruppen ebenfalls einfach abhaken.

Trotz all der vielen Vorschläge gilt aber auch hier: Man sollte sich die Frage stelle, ob man wirklich alles davon braucht! Die Erstausstattung ist teuer genug – vor allem gemessen daran, wie kurz manche Sachen nur im Einsatz sind. Ein gewisses Augenmaß ist also wichtig.

Unsere Babywunschliste

Falls du neugierig bist und mal stöbern magst, findest du hier unsere Babywunschliste.* Ich sammle auf dieser aber nicht nur Erstausstattung sondern auch schon Ideen für Kleinkinder.

Screenshot unserer Baby-Wunschliste auf Amazon

Deine eigene Babywunschliste

Die Babywunschliste anzulegen, ist gar nicht so schwer. Hier kannst du direkt mit deiner Liste starten*.

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Suzu

Blogger, Streamer, Kreativmensch​

Ich bin Mitte 30 und im Internet meist unter dem Pseudonym Suzu unterwegs. Hier schreibe ich über die vielen Schnipsel in meinem Leben: über Alltägliches, meine Erfahrungen, kreative Projekte und Hobbys, den Hausbau, das Gärtnern und noch vielem mehr.

1 Kommentar

Nadine 11. November 2022 - 15:45

Danke für die Verlinkung 😊
Und ich bin schon gespannt wenn du berichtest was ihr letztlich dann doch nicht gebraucht habt.
Unterm Strich ist es ja wirklich so. Jeder braucht etwas anderes und was 9 als notwendig sehen kann für die 10. vollkommen überflüssig sein.

Listen gab es bei uns nur auf Papier. Du weißt ja, wir haben es bis zum Schluss geheim gehalten 😊

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